Das fängt ja gut an...
Die Suche nach der Überweisung ging heute morgen in die 2. Runde. Erst geriet ich an eine unfreundliche Sekretärin, die ihren ganzen Frust an mir abliess
und mir Vorwürfe machte, dass ich doch nicht einfach eine Überweisung ans Spital schicken könne und dann meinen, dass sie beim richtigen Chirurgen landet...schliesslich seien sie ein grosses Spital, blablabla...
. Als ich ihr sagte, dass ich das sehr wohl könne, solange der Name des Chirurgen stimme...ausserdem nehme ich doch an, dass die Leute, die die Überweisung geschickt haben, schon wussten, wie man einen Brief richtig adressiert...versprach sie, der Sache nachzugehen und legte mürrisch auf. Kurz darauf rief eine andere, sehr nette Dame zurück, anscheinend war die Überweisung doch noch aufgetaucht...
. Sie schlug mir einen Termin am 2. Juli vor. Das ist aber der Tag meiner Semesterprüfung, deshalb fragte ich sie, ob ich nicht vorher einen Termin haben könne, auch, da ich langsam zum Notfall mutiere...Schlussendlich bekam ich dann einen Termin am 18. Juni um 8.30. Hm, an diesem Tag haben wir zwar so eine Art Probe-Prüfung... aber das muss halt hinten anstehen... Das fängt ja wieder gut an...und dies ausgerechnet in dem Spital, vor welchem ich die grösste Angst habe. Ich habe mir damals, vor 13 Jahren geschworen, nie mehr an diesen Ort zurückzukehren,
selbst wenn ich vor dem Eingang überfahren werden würde... Tja, jetzt stehe ich kurz vor der Einlieferung in dieses Haus
. Das Telefonat von heute morgen war typisch für die Art und Weise, wie ich damals, todkrank, von Ärzten und Krankenschwestern behandelt wurde... mehr dazu vielleicht ein ander mal...
und mir Vorwürfe machte, dass ich doch nicht einfach eine Überweisung ans Spital schicken könne und dann meinen, dass sie beim richtigen Chirurgen landet...schliesslich seien sie ein grosses Spital, blablabla...
. Als ich ihr sagte, dass ich das sehr wohl könne, solange der Name des Chirurgen stimme...ausserdem nehme ich doch an, dass die Leute, die die Überweisung geschickt haben, schon wussten, wie man einen Brief richtig adressiert...versprach sie, der Sache nachzugehen und legte mürrisch auf. Kurz darauf rief eine andere, sehr nette Dame zurück, anscheinend war die Überweisung doch noch aufgetaucht...
. Sie schlug mir einen Termin am 2. Juli vor. Das ist aber der Tag meiner Semesterprüfung, deshalb fragte ich sie, ob ich nicht vorher einen Termin haben könne, auch, da ich langsam zum Notfall mutiere...Schlussendlich bekam ich dann einen Termin am 18. Juni um 8.30. Hm, an diesem Tag haben wir zwar so eine Art Probe-Prüfung... aber das muss halt hinten anstehen... Das fängt ja wieder gut an...und dies ausgerechnet in dem Spital, vor welchem ich die grösste Angst habe. Ich habe mir damals, vor 13 Jahren geschworen, nie mehr an diesen Ort zurückzukehren,
selbst wenn ich vor dem Eingang überfahren werden würde... Tja, jetzt stehe ich kurz vor der Einlieferung in dieses Haus
. Das Telefonat von heute morgen war typisch für die Art und Weise, wie ich damals, todkrank, von Ärzten und Krankenschwestern behandelt wurde... mehr dazu vielleicht ein ander mal...Anscheinend sind es 2 Ärzte, die mich da anschauen werden in einer Woche. Ich hoffe einfach, dass so bald wie möglich nach der Prüfung etwas geht. Wenn ich grosses Glück habe, kann ich sogar das 3. Semester Ende August mit meinen Klassenkameraden antreten. Ja, ich weiss, dazu brauch ich seeeehr viel Glück....

Ich hab's tatsächlich mal wieder in die Schule geschafft
!! Musste allerdings auch heute bereits nach 30 Minuten Unterricht gegen den Schlaf ankämpfen
... hab's dann aber doch 7 Stunden ausgehalten....
!! Musste allerdings auch heute bereits nach 30 Minuten Unterricht gegen den Schlaf ankämpfen
... hab's dann aber doch 7 Stunden ausgehalten....
und am Morgen war sie dann auch da: die Angst. Mein Hund zwang mich um 7.00 aus dem Bett und in den Garten. Da stand ich dann im Wintermantel mit Kapuze und heulte wie ein kleiner Goof
während mein Hund genüsslich Gras frass. Herzrasen, Atemnot, Panik...das volle Program. Ich wusste somit, es würde ein langer Tag werden, also ging ich gleich unter die Dusche als ich wieder drin war und danach wieder ab ins Bett. Sobald ich mich wieder etwas beruhigt hatte, schlief ich auch sofort wieder ein. Es ist merkwürdig, diese Panikattacken in letzter Zeit gingen immer mit extremer körperlicher Erschöpfung einher. Und so war es dann auch heute. Ich erwachte etwa alle Stunde mit Herzklopfen, Kältegefühl im ganzen Körper (es war heute ca. 26 Grad heiss!), eine halbe Stunde später schlief ich wieder ein. Aus dem Bett kroch ich erst gegen 13.00 Uhr. Schliesslich musste ich ja etwas in den Magen bekommen. Die Entscheidung ist schwer, wenn man sich zum Essen zwingen muss... es gab dann Broccoli mit Blumenkohl und einer Art Fischstäbchen mit Spinat... (seltsame Zusammensetzung...
zu erreichen, dann sehen wir weiter. Morgen ist auch wieder Schule, falls ich es schaffe...
! Ansonsten habe ich gemerkt, dass ich das Xylocain einfach länger einwirken lassen muss, nachdem ich es aufgetragen habe, so 4 bis 5 Minuten minimum, bevor ich pinkeln darf
. Das ist eine lange Zeit, vor allem nachts, wenn man doch eigentlich müsste...
...aber wenn's hilft...
alles zusammengezählt! So komm ich ja nirgends hin!!
. Es bringt nichts, ich werde den Sommer wohl oder übel eher im Spital verbringen als irgendwo am Strand...
.
. Telefon ins Spital, wo ich zum Untersuch war, die mich weiterverwiesen haben - die Überweisung sei am 25.5.07 zur Post gegangen... aber man könne es ja nochmals faxen...
Ja, super! Am liebsten wäre ich heute zum Urologen und hätte ihm gesagt, er solle mir doch bitte wieder einen
... also liess ich es bleiben... Trotzdem, ich mache mir langsam Gedanken um ein
aus Kanada zu Besuch, da fände ich es nicht so lustig im Spital festzusitzen. Er bleibt nur bis Sonntag, das sollte doch wohl noch zu schaffen sein (jetzt nimm Dich mal zusammen!!!
) ...wieso ist bloss alles immer so kompliziert...?
..... Ich schaffe es nicht, mich zusammenzunehmen zum lernen, meine Augen gehorchen mir einfach nicht, von meinem Hirn gar nicht zu sprechen... Jeder Tag wird zum Kampf.
... obwohl, wenn ich nach den Schmerzen gehe, müsste ich gleich nochmals auf 200 ug verdoppeln! Es ist zwar schon minimal besser geworden aber vom "lebbaren Alltag" bin ich noch weit entfernt, es schmerzt noch immer heftig. Die Ränder der Geschwüre sind bläulich verfärbt, das Ganze ist hochrot/lila, mit Eiter belegt und geschwollen... igitt! Unfassbar, dass dieses zerschnetzelte Stück Fleisch mein Unterleib sein soll
! Ob ich das im Laden umtauschen kann
? Wenn ich ganz lieb darum bitte
?
. Solche Schmerzen zehren unglaublich an den ohnehin knappen Kraftreserven.
. Doch die Angst bleibt, ich weiss nie, was mich erwartet... es ist so schrecklich ermüdend. Das doppelte Fentanyl tut sein übriges... soll ich so an die Semesterprüfung? Es wäre doch so schön, wenn es endlich wenigstens ein bisschen bessern würde...wenigstens die Geschwüre kleiner würden... ist das wirklich zu viel verlangt? Gott..?


