jam"s Gästebuch, trag Dich ein!

Mittwoch, 25. April 2007

komme nicht vom Fleck

Irgendwie habe ich momentan das Gefühl, nicht weiterzukommen, stillzustehen. Ich kann mich nur noch nicht entscheiden, ob das gut oder schlecht ist. Meine freien Tage laufen alle gleich ab, völlig monoton und für Aussenstehende wahrscheinlich langweilig. Das ist mir aber wurscht. Ich versuche, die Zeit vor den Arztterminen zu geniessen, weil ich spüre, dass sich danach einiges ändern wird. Und sei es nur, dass ich mich selber wieder vermehrt unter Druck setze. Es ist momentan wie Ferien, ich versuche, die Krankheit zu vergessen, bzw. zu ignorieren und mein Leben fortzuführen, als wäre ich gesund. Ob das gut ist, weiss ich nicht aber alles andere macht mir zu grosse Angst.
Also versuche ich, meine Ferien zu geniessen und so stundenweise gelingt mir das sogar manchmal auch!

3 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

ZITAT Jamchen:ich versuche, die Krankheit zu vergessen, bzw. zu ignorieren und mein Leben fortzuführen, als wäre ich gesund ZITATENDE
Neieieieieieieiiiiiiin! Nicht ignorieren! Wenn Du blöde Nachbarn hast, die Dich nerven und Du sie nur ignorierst, sind sie doch trotzdem noch da! AKZEPTIER sie lieber! Nimm hin, dass sie da sind... vielleicht freundet ihr Euch ja sogar irgendwann einmal an?!?!
Das, gegen was man kämpft, macht einen selbst schwach. Arrangiere Dich mit dem Feind und Du hast Deine Kräfte wieder!

Du schaffst das! Chakkkkkaaaaaaa!

Deine Merlynn (so ne Art Wachhund)

Anonym hat gesagt…

Ich habe sie doch schon längst akzeptiert als einen Teil von mir... das heisst aber nicht, dass ich mir von ihr vorschreiben lasse, was ich zu tun und zu lassen habe, das ist ein Unterschied. Es soll, wenn schon, ein Mitenander sein, ich will nicht, dass die Krankheit mein Leben beherrscht, das war gemeint. Verstehst Du mich jetzt, liebe Merlynn?
Schmatz von Deinem jamchen

Anonym hat gesagt…

OK - ich habe verstanden.

Ich knutsch Dich auch, mein liebes jamchen :-X

Über mich

Seit 1990 lebe ich mit der chronisch-entzündlichen Darmerkrankung Morbus Crohn. Monatelange Aufenthalte in verschiedenen Spitälern im In- und Ausland, viele Operationen, eigentlich jede mit Komplikationen, wurden Teil meines Alltages. 1998 dann die Anlage eines Ileostomas, das mir wenigstens im Darm zu mehr Ruhe verhalf. Januar 2003 die letzte grosse OP, unter anderem Rektumamputation und seither offene Wundhöhle mit allen dazugehörenden Folgen wie Infektionen, Hoffnungen und Schmerzen... Jeden Tag versuche ich aufs Neue mein Leben trotz allen Einschränkungen möglichst normal weiter zu führen. Oft ist es schwierig, alle dem etwas Positives abzugewinnen... aber ich gebe nicht auf, denn wer weiss schon, was das Leben für mich noch Schönes bereit hält?! Das will ich auf keinen Fall verpassen!